der Jugendhilfe Einrichtungen Südwest gGmbH
Sozialpädagogische Familienwohngruppen
Das stationäre Angebot der sozialpädagogischen Familienwohngruppen gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit in einer familienanalogen Wohn- und Lebensform groß zu werden. Die Betreuung und Unterstützung findet im häuslichen Umfeld der pädagogischen Fachkräfte statt und bezieht deren familiäres und weiteres soziales Umfeld mit ein. Die Stellenleitungen und deren familiäres Setting gewährleisten dadurch konstante und sichere Beziehungen. Dieses familienanaloge System bildet die Grundlage für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Die Dauer der Hilfe ergibt sich aus dem Recht auf Jugendhilfe gemäß SGB VIII. Dabei legt der Hilfeplan den Auftragsrahmen fest, welcher die begleitenden Maßnahmen der pädagogischen Arbeit konkretisiert. Die Entscheidungsgewalt als Erziehungsberechtigte verbleibt bei den Personensorgeberechtigten, also den Eltern oder dem Vormund.
Koedukative Wohngruppen
Die koedukativen Wohngruppen sind Regelwohngruppen, in denen bis zu 9 Kinder/Jugendliche bis zur Volljährigkeit betreut werden. Für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen steht ein pädagogisches Team rund um die Uhr zur Verfügung, wobei die Betreuung im Schichtdienst (24/7 an 365 Tagen/Jahr) stattfindet.
Die Dauer der Hilfe ergibt sich aus dem Recht auf Jugendhilfe gemäß SGB VIII. Dabei legt der Hilfeplan den Auftragsrahmen fest, welcher die begleitenden Maßnahmen der pädagogischen Arbeit konkretisiert. Die Entscheidungsgewalt als Erziehungsberechtigte verbleibt bei den Personensorgeberechtigten, also den Eltern oder dem Vormund.
Mutter-Kind-Gruppe Grügelborn
Die Mutter-Kind-Gruppe ist für Mütter (oder Schwangere) konzipiert, die aufgrund ihrer Lebensumstände Hilfe und Unterstützung bei der Pflege und Erziehung ihres Kindes oder ihrer Kinder unter sechs Jahren benötigen. Die Betreuung schließt gegebenenfalls auch ältere Geschwister mit ein. Das Angebot steht unter bestimmten Voraussetzungen auch alleinerziehenden Vätern oder Paaren zur Verfügung.
Die Grundlage für die Erziehungsarbeit ist die Würde des Menschen zu achten. Das geschieht, indem die pädagogischen Fachkräfte den Müttern wertschätzend begegnen und eine Atmosphäre schaffen, in der sie Geborgenheit und Zuneigung erfahren. Durch ein zuverlässiges Beziehungsangebot und korrigierende Bindungserfahrungen ermöglichen sie den Müttern, Vertrauen in sich selbst und in ihre Rolle und Verantwortung als Eltern zu entwickeln.
Mädchenwohngemeinschaft Oberthal (in Planung)
Die Mädchenwohngemeinschaft ist eine Verselbständigungsgruppe für Mädchen und junge Frauen im Alter von 16 bis 21 Jahren, die aufgrund unterschiedlicher Problematiken nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben und in ihrer Verselbständigung unterstützt werden können, sowie Mädchen und junge Frauen aus stationären Jugendhilfeangeboten, die für die Vollendung ihrer Autonomieentwicklung sowohl größere Freiräume als auch verlässliche Unterstützung zur Manifestierung selbstverantwortlichen Handelns benötigen. Das Zusammenleben in der Mädchenwohngemeinschaft ermöglicht den Ausbau sozialer Kompetenzen und Konfliktlösungsstrategien durch adäquate pädagogische Begleitung, vor allem in Krisensituationen.
Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, Mädchen und junge Frauen bei Aufbau eines tragfähigen Fundamentes im Sinne der Persönlichkeitsbildung zu unterstützen, dass ihnen ein eigenverantwortliches und gelingendes Leben ermöglicht und sie in die Verselbständigung führt.
Ambulante Nachbetreuung
Jugendliche, die ihr 18. Lebensjahr vollendet haben und aus den JES-Einrichtungen ausziehen, können weiterhin von den pädagogischen Fachkräften ambulant nachbetreut werden.
In der Jugendhilfe gibt es unterschiedliche Formen der Nachbetreuung. Die Art und Dauer der Betreuung ist abhängig vom Hilfebedarf der Jugendlichen.
Betreuung, Beratung und Fortbildung von Pflegefamilien
Das Beratungsangebot ist für Pflegefamilien vorgesehen, wobei die Berater*innen die Pflegekinder, ebenso wie die gesamte Pflegefamilie und die Herkunftsfamilie als Gesamtsystem im Fokus haben.
Darüber hinaus bietet JES gGmbH bei Bedarf Fortbildungen für Pflegefamilien an, die gemeinsam von unseren Berater*innen, sowie pädagogischen Fachkräften mit jahrelanger Erfahrung in der familienanalogen Arbeit und Erwachsenenbildung durchgeführt werden.
Die Themen für Fortbildungen können nach den Wünschen der Pflegefamilien gestaltet werden.
